Wirtschaft
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Die Erdnuss gelangte im Zuge des Sklavenhandels in den Senegal und entwickelte sich während der Kolonialzeit zu dem wichtigsten Exportgut des Landes. Mittlerweile wurde sie vom senegalesischen Fischhandel abgelöst. Daher stellt sich die Frage: Welche Bedeutung hat die Erdnuss im heutigen Senegal und wie wirkt sich ihr Anbau auf Politik, Wirtschaft, Bevölkerung und Co. aus?
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Leider liegen die Literaturnachweise zur Zeit noch nicht vor. Sie werden so schnell wie möglich an dieser Stelle nachgereicht.
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5. Schluss
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einführung der Erdnuss im Senegal für große Veränderungen gesorgt hat, die vor allem auf die ländliche Bevölkerung starke Auswirkungen hatte. Schon in der Kolonialzeit wurde, aufgrund von starker Nachfrage nach pflanzlichen Fetten in Frankreich und für den Erdnussanbau guten Wetterbedingungen, für eine Monokultur der Erdnuss gesorgt, die für zunehmende Verschlechterung der Böden des Landes führte. Die Subsistenzwirtschaft wurde fast vollkommen verdrängt, was den Senegal dazu zwang, einen sehr großen Teil der benötigten
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4.3 Die Marabouts
In der vorkolonien Zeit wurde das Recht auf Bodenbesitz im Clan oder in der Sippe weitervererbt, das heißt der Boden war im Besitz einer ganzen Familie, die sich “das Land nach dem Recht des Erstbesetzenden angeeignet und weitervererbt hatte.” Da jedes Familienmitglied Anspruch auf ein eigenes Stück Land hatte, wurde das Land speziell nach den Wünschen des Mitglieds genutzt, blieb allerdings im gemeinschaftlichen Besitz der Großfamilie. Dies wurde in der Kolonialzeit mit hauptsächlich wirtschaftlicher Konzentration auf die Erdnussproduktion
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Zur Verschuldung und zur Abhängigkeit, während der Kolonialzeit, trugen zum Großteil die schon weiter oben erwähnten “sociétés de prévoyance” bei, die die gesamte landwirtschaftliche Produktion, vor allem aber die Erdnussproduktion, kontrollierten. Jeder Bauer war verpflichtet in diese sociétés einzutreten. Neben der Kontrolle wurde auch die Steuererhebung durch die sociétés durchgeführt. Alle Bauern waren verpflichtet über diese “Kooperativen” ihr Saatgut zu kaufen.
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